13. September 2010
Politik
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Themen
Aktion gegen Sparpaket
Trüb sind die Aussichten für die im sozialen Bereich vom Sparpaket Betroffenen. Daran konnte auch der zunehmende Sonnenschein nichts ändern, bei dem die Frechener Linke am 11. September in der Frechener Fußgängerzone gegen dieses Sparpaket Stellung bezog.
Es wurde nicht nur interessantes Informationsmaterial angeboten. An einer "Klagemauer" konnte jeder seine Ängste, Befürchtungen, Beschwerden aber auch Anregungen anbringen. Das reichte von "Auch Reiche zur Kasse" bis zu "Mindestlohn einführen". Leider war die Anzahl der abgegebenen Meinungen nicht ausreichend für eine aussagekräftige Bewertung.
Daran war klar zu erkennen, dass die Belastungen aus dem Sparpaket noch nicht in den Geldbörsen der Betroffenen angekommen sind. Das wird sich ändern, sobald zum Beispiel Alleinerziehende oder junge Eltern mit 300 € im Monat weniger auskommen müssen, weil das Elterngeld komplett gestrichen wird. Oder sobald Arbeitslose den Wechsel vom Arbeitslosengeld I zum Arbeitslosengeld II noch schmerzhafter spüren, weil der "Armutsgewöhnungszuschlag" von bis zu 320 € im Monat ebenfalls komplett wegfällt.
Alle, die unter den kommenden Benachteiligungen und Ungerechtigkeiten leiden werden, können sich aber sicher sein, dass Die Linke an ihrer Seite steht und unbeirrt für eine bessere und sozialere Politik kämpft.